Fotografieren mit Blitz

Wer seine Fotos richtig ausleuchten möchte kommt um einen Blitz nicht drum herum. In einigen Fällen reicht der kleine interne Blitz vollkommen aus, aber glücklich werdet ihr damit nicht. Ich rate euch zu einem externen Blitz. So könnt euren Bildern den richtigen Glanz geben.

Wie ihr den Blitz richtig einsetzt

Beim Fotografieren mit Blitz entstehen häufig Fehler im Bild. Rote Augen, harte Schatten und ein starker Helligkeitsabfall sind die häufigsten Probleme, mit denen sich ein Fotograf rumärgern muss.  Auch mit einem Bildbearbeitungsprogramm kann man dieses Fehler nur schwer ausgleichen. Doch ab und an kann auf den Einsatz eines Blitzes nicht verzichtet werden. Sei es, dass die Aufnahme ohne künstliches Licht nur verwackelt oder unterbelichtet ist oder dass man einen speziellen Beleuchtungseffekt einsetzen möchte.  Da das das Thema nicht einfach ist, gebe ich euch hier mal einige Tipps.

Habt keine Angst vor dem Blitz

Fotografieren mit Blitz ist eigentlich nicht schwer. Am Anfang macht man noch einige Fehler, ist klar, aber wenn man am Ball bleibt, fällt einem das Fotografieren mit Blitz gar nicht mehr schwer. Wer sich nur intensiv damit beschäftigt und fleißig übt, kann nachher erstaunliche Resultate erzielen.

Vergiss den kameraeigenen Aufklapp-Blitz

Wer richtig schön belichtete Fotos haben möchte, sollte schnell seine Finger von dem kameraeigenen Blitz lassen, denn der bringt überhaupt nichts. Man sollte lieber sein Geld in einen vernünftigen Aufsteckblitz stecken. Denn diesen Kauf bereut man bestimmt nicht mehr. Das Bild wirkt gleich ganz anders, wenn man einen guten Blitz einsetzt. Und lasst euch bloß keinen Schnick-Schnack-möchte-gern-Blitz von eurem Hersteller andrehen. Die versprechen gerne mal die großartigsten Resultate, und am Ende kommt nicht viel dabei heraus. Investiert lieber etwas mehr Geld und leistet euch einen anständigen Blitz.

Welche Leistung brauche ich?

Also, ich kann euch immer nur dazu raten, kauft euch den größten und besten Blitz, den ihr euch leisten könnt. Denn, je mehr Power das Ding hat und je mehr Einstellmöglichkeiten ihr zur Verfügung habt, umso individueller lässt sich euer Blitz später einsetzen. Dazu solltet ihr noch in die neue TTL-Technologie investieren.  Denn auch wenn einige Fotografen behaupten, dass nur manuell eingesetzte Blitze das beste Resultat bringen, denke ich, dass euch das TTL eine Menge Arbeit erspart. Denn die TTL-Technologie sorgt für die richtige Belichtung des Bildes. Sozusagen ein Automodus für die richtige Lichtstärke. Klar kann auch hier ab und an mal ein Bild schief gehen. Dennoch bin ich mit den meisten mit TTL fotografierten Bildern sehr zufrieden.

Achtet  auf Blende und Verschlusszeit

Auch wenn ihr einenleistungsstarken Blitz auf der Kamera habt, heißt das nicht, dass ihr jetzt nur noch mit geschlossener Blende und schnellen Verschlusszeiten arbeiten könnt. Ne ne, so ist das nicht. Ihr solltet euch immer darauf verlassen, welche Einstellung ihr vornehmen würdet ohne Blitz. Dann unterstützt euch der Blitz perfekt bei eurem Vorhaben. Also übertreibt es nicht so mit der Einstellung und lasst den Blitz für euch arbeiten nicht gegen euch.

Nutzt die indirekte Lichtführung

Fotografieren mit direktem Blitzlicht sorgt für harte Kanten am Motiv. Angenehmer ist das indirekte Blitzen. Ich erkläre euch das mal lieber an Hand eines Beispiels. Ich möchte in einem Raum Personen fotografieren und benutze die Decke bzw. die Wände zum richtigen Ausleuchten der Motive. Am besten klappt das mit weißen Wänden. Also gut, ich habe das Motiv vor mir stehen und drehe meinen Blitz so, dass er die Decke anblitzt.

Top 5 Blitzgeräte für Canon und Nikon

 

    Blitzgeräte für Canon Leitzahl Brennweite     Blitzgeräte für Nikon Leitzahl Brennweite
1. Canon Speedlite 580EX II Canon Speedlite 580EX II 58 24-105 mm Metz mecablitz 52 AF-1 Metz mecablitz 52 AF-1 52 24-105 mm
2. Canon Speedlite 600EX-RT Canon Speedlite 600EX-RT 60 20-200 mm Nikon SB-910 Nikon SB-910 48 17-200 mm
3. Metz mecablitz 52 AF-1 Metz mecablitz 52 AF-1 52 24-105 mm Nikon Speedlight SB-900 Nikon Speedlight SB-900 48 17-200 mm
4. Sigma EF-610 DG Sigma EF-610 DG 61 24-105 mm Sigma EF-610 DG Sigma EF-610 DG 61 24-105 mm
5. Yongnuo YN-560 II Speedlite Yongnuo YN-560 II Speedlite 58 24-105 mm Metz MB 58 AF-2 Metz MB 58 AF-2 58 24-105 mm

Praxistraining

Was mir am Anfang sehr geholf hat waren die Tipps und Tricks von anderen Fotografen. Das hat sehr viel Zeit erfordert und damals war das Internet noch nicht so wie heute ausgebaut. Daher waren es eher persönliche Tipps die man auch ab und ab vergessen konnte. Damit ihr einfacher vorran kommt mit eurer Fotografie und damit ihr bei Problemen immer wieder nachschlagen könnt empfehle ich euch die Video2Brain Tutorials.

Praxistraining Fotografie: Blitz und Blitzlicht

Wer den Umgang mit einem Blitz erlernen möchte dem kann ich dieses Training nur empfehlen. In diesem Video findet ihr viele nützliche Tipps beim Umgang mit eurem Blitz. Auserdem bekommt ihr mehre Ideen wie man einen, zwei oder drei Blitze noch einsetzen kann. Die DVDs von Video2Brain sind echt spitze gemacht. Sie beinhalten sehr viele Tipps, erklären das Thema ausführlich und selbst Profis können noch das eine oder andere dazu lernen. Es gibt noch mehr DVDs von Video2Brain. Vor allem die Themen Fotografieren und Photoshop werden sehr viel behandelt. Schaut am besten selbst bei Amazon.