Luftbilder mittels Drohne und Systemkamera

DroneVor kurzem in den Medien, allerdings wohl eher als Werbegag gedacht, geht es um den Einsatz von Flugdrohnen. Amazon wirbt  mit der Paketversendung mittels einer Drohne. Moderne Drohnen können 2,5 KG Zuladung ohne weiteres für 10-15 Minuten in der Luft transportieren. Diese Technik ermöglicht viele verschiedene Einsatzzwecke.

So werden Drohnen zur Sicherung von Großveranstaltungen eingesetzt. Gerade Polizei, Feuerwehr und Technisches Hilfswerk erkennen immer mehr den Nutzen.

Dank der Liveübertragung aus der Luft, können Einsatzkräfte viel früher gefährliche Situationen einschätzen und diese verhindern.  Oder aber sich an einem Unglücksort, sehr schnell einen Lageüberblick verschaffen.

Eine Drohne ist auch hilfreich bei der Vermisstensuche. Aus großer Höhe können mit hochauflösenden Kameras, kleine Veränderungen im Bodenreich erkannt werden.

Drohnen bewegen sich fast Lautlos durch die Luft. Ein Elektromotor, angetrieben von Hochleistungsakkus, ermöglicht sogar Einsätze in geschlossenen Hallen.

Fotografen die sonst Immobilien mit einem Hochstativ fotografiert haben, machen jetzt Hochauflösende Fotos mit einer Drohne.  Hier kommt oftmals eine Systemkamera zum Einsatz, da diese Kameraspezies deutlich kleiner, leichter und robuster ist, aber dennoch brillante Fotos macht.

Für den Einstieg gibt es schon sehr günstige und dennoch gut ausgestattete „Mini-Drohnen“ wie zum Beispiel diese hier: Parrot AR.Drohne 2.0

Rechtliches: In Deutschland ist der Drohneneinsatz stark reguliert, zumindest wenn es um die gewerbliche Nutzung geht.  Hier ein kleiner Auszug aus den Regularien:

  1. Der Pilot muss eine Art „Flugschein“ besitzen, dies ist aber nichts anderes als eine Bestätigung des Drohnenherstellers, dass der Pilot an einer theoretischen und praktischen Schulung teilgenommen hat. Alternativ kann auch an einer Schulung bei der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr teilgenommen werden.
  2. Es muss eine allgemeine Aufstiegsgenehmigung vorliegen vom Straßenverkehrsamt.
  3. Sollte der Einsatz in der Nähe eines Flugplatzes (und davon gibt es mehr als man denkt) sein, muss die Flugsicherung informiert werden und von der Flugsicherung genehmigt werden.
  4. Im Vorfeld muss bei bestimmten Lufträumen eine Genehmigung beim Verkehrsamt eingeholt werden.
  5. Eine schriftliche Genehmigung des Grundstückseigentümers muss vorliegen, dass dort gestartet werden darf.

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Des Weiteren darf nicht „Autonom“ geflogen werden. Das heißt: es darf keine Vorprogrammierte Route ohne Beisein eines Piloten geflogen werden, es muss jederzeit ein Pilot eingreifen können. Sondergenehmigungen für solche „Autonomen“ Flüge sollen möglich sein.

Weiterführende Informationen zu aktueller professioneller Drohnentechnik die mit Systemkameras ausgestattet sind findet Ihr zum Beispiel bei diesem Drohnenhersteller: www.heighttech.com


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