Objektive für Systemkameras

Ohne ein Objektiv könnte man  keine Fotos mit seiner Systemkamera machen. Das Objektiv entscheidet über die Qualität der Bilder, die Schärfe und Winkel. Auch wie viel Licht auf den Fotosensor gelangt wird von der Qualität des Objektives mit entschieden. Wer eine hohe Bildqualität erwartet sollte deshalb nicht bei der Qualität der Objektive sparen. Doch worauf sollte man beim Kauf eines Objektivs achten und was für unterschiedliche Varianten gibt es? Das alles möchte ich euch hier mal erklären.

Objektiv-Arten

Es gibt eine Menge verschiedener Objektive auf dem Markt. Neben den Gängigen Objektiven wie dem Teleobjektiv oder dem Weitwinkelobjektiv findet man auch skurrile Objektive wie dem Fischaugenobjektiv oder einem Makroobjektiv. Hier mal ein kleiner Überblick über die Verschiedenen Arten.

Fischaugenobjektiv

Das Fischaugenobjektiv oder auch als Fisheye Objektiv bekannt ist eher ein spezielles Objektiv. Grade Linien, die nicht durch die Bildmitte laufen, werden gekrümmt. Dadurch wirkt das Bild eher Rundlicher. Vorteil dieses Objektivs ist der große Bildwinkel. Meistens umfasst er 180°, do bei einigen Fischaugenobjektiven reicht er bis 220° Bilddiagonale. Durch dieses Objektiv wirkt das Bild so als ob es unter der Wasseroberfläche geschossen wurde. Halt wie aus der Perspektive eines Fisches.

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Makroobjektiv

Mit dem Makroobjektiv lassen sich, wie der Name schon sagt, Makroaufnahmen machen. Mit einem Makroobjektiv lassen sich kleine Objekte groß darstellen bzw. im 1:1 oder 1:2 Verhältnis ablichten. Normale Objektive liegen im Bereich 1:7 oder 1:9. Die maximale Lichtstärke eines Makroobjektives ist meist sehr gering, was bedeutet man benötigt sehr viel Licht um eine hohe Bildqualität zu erreichen.

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Teleobjektiv

Ein Teleobjektiv wirkt wie ein Fernglas. Es erlaubt dem Fotografen Objekte in der Ferne zu Fotografieren. Außerdem kann man mit einem Teleobjektiv und ausreichendem Licht seine Bild noch etwas gestalten. Auf Grund der geringen Schärfentiefe eines Teleobjektives kann der Fotograf den Bildhintergrund in Unschärfe versinken lassen. Dies ist ein sehr beliebter Effekt unter Fotografen.

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Weitwinkelobjektiv

Das Weitwinkelobjektiv sorgt für einen vergrößerten Blickwinkel. Durch eine verkürzte Brennweite wird der Blickwinkel vergrößert was selbst dem menschlichen Auge überlegen ist. Durch diesen Effekt werden die Motive kleiner und es passt mehr aufs Bild. Außerdem entsteht der Effekt der räumlichen Tiefe beim Fotografieren.

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So das waren die besonderen Objektive für eure Systemkamera, ich denke die normalen und die Zoomobjektive brauche ich euch nicht erklären. Jetzt sind euch bestimmt die Unterschiedlichen Bezeichnungen an den Objektiven aufgefallen. Was haben die wohl für eine Bedeutung? Ich erkläre euch das mal an anhand eines Beispiels:

AF-S DX NIKKOR 18-55mm 1:3,5-5,6 VR

AF: steht für Autofocus, MF steht für Manuel Focus

-S: steht für Ultraschall

DX: steht für Crop-Format

NIKKOR: steht für die Glasbezeichnung

18-55mm: steht für die Brennweite

1:3,5-5,6: steht für die Größe der Blende

VR: steht für das vorhanden sein eines Bildstabilisator

Nun Fragt ihr euch bestimmt was wohl alles wichtig ist an einem Objektiv und worauf man beim Kauf achten sollte. Dazu müsst ihr euch einige Fragen stellen.

Was genau möchte ich Fotografieren?

Von dieser Frage ist am Anfang sehr wichtig. Möchtet ihr Landschaften, Portraits eurer Kinder oder vielleicht Insekten im Garten Fotografieren? Je nachdem solltet ihr euch ein entsprechendes Objektiv Zwischen Tele- und Fisheye Objektiv aussuchen.

Zoom oder kein Zoom?

Objektive die nur einen Bildbereich also nur eine Brennweite haben erreichen eine bessere Bildqualität als ein Zoom-Objektiv. Aber Achtung bei festen Brennweiten seid ihr in Bewegung wenn euch der Bildbereich nicht passt als bei einem Zoom-Objektiv. Dafür fängt ein Objektiv mit fester Brennweite deutlich mehr Licht ein und macht vor allem bei wenig Licht am meisten Sinn.

Lichtstarke Objektive

Wer sich schon mal über Objektive Informiert hat merkt schnell die Unterschiedlichen Preis. Doch wo genau der Unterschied liegt wenn man ein Objektiv statt für 1500€ auch für 300€ bekommen kann, dass weiß kaum einer. Zumeist entsteht der Preis durch die Lichtstärke des Objektivs. Das lässt sich einfach erklären. Je Lichtstärker das Objektiv ist umso größer ist die Linse im Objektiv. Je größer die Linse um so teuer ist die Herstellung. Ganz einfach. Dazu gibt es dann noch Unterschiede in der Qualität der Linsen. Je feiner diese gearbeitet ist umso weniger Bildfehler hat man später aber umso teuer ist die Herstellung. Also ganz einfach gesagt je Heller eure Bilder werden sollen umso teurer werden die Objektive sein. Wie Lichtstark euer Objektiv ist erkennt ihr an der Blendenzahl. Je kleiner diese Ausfällt umso heller sind später eure Fotos. Ein kleines Beispiel: 1:1,8 – 5,6 ist ein Lichtstärkeres Objektiv als ein 1:3,5-5,6 Objektiv. Ein Blitz kann ein dunkels Bild aufhellen. Nur so als Tipp am Rande ;-).

Bildstabilisator

Solltet ihr euch für ein nicht allzu Lichtstarkes Objektiv entscheiden dann sollte ihr Wert auf einen

Bildstabilisator legen. Denn je dunkler die Umgebung und das Objektiv ist umso länger müsst ihr Belichten und das bedeutet das die Gefahr des Verwackelns steigt. Hier unterstützt euch der Bildstabilisator. Der aus Sensoren und Zusatzlinsen bestehende Stabilisator gleicht leichte Kamera Verwackler aus. Ein Bildstabilisator ersetzt trotzdem keine Lichtstärke. Wer viel Bewegte Fotos bei schlechtem Licht machen möchte kommt um ein teures Objektiv nicht drum herum. Für Hobby-Fotografen macht es dennoch sinn sich satt für eine weiter Blendenstufe für einen Bildstabilisator zu entscheiden.

Original oder Fremdanbieter

Wer die Preise vergleicht merkt schnell das Fremdanbieter das gleiche Objektiv zu kleiner Preisen fertigen kann. Doch vor dem Kauf eines solchen Objektivs sollte man sich ausführlich informieren. Denn nicht jedes Objektiv passt zu meiner Kamera. Sehr oft stellen sich Kompatibilitätsprobleme in den Weg des Fotografen. Außerdem sollte man sich vorab über die Qualität des Herstellers informieren. Beim Originalhersteller kann ich mir über die gekaufte Qualität meines Objektivs sicher sein. Bei Fremdanbietern laufe ich Gefahr eine „Gurke“ zu erwischen. Zwar könnt ihr einige Linsenfehler mit einem guten Bildbearbeitungsprogramm wieder ausgleich dennoch kostest dies Zeit und setzt vorraus das ihr mit so einem Programm umgehen könnt.

Wenn ihr diese Fragen beachtet dann sollte euch der Kauf eines neuen Objektivs nicht allzu schwer fallen. Achtet immer darauf was ihr wirklich benötigt umso Geld zu sparen. Um euer Objektiv im Einsatz vor Schmutz oder Beschädigungen zu schützen solltet ihr auf Tricks zurückgreifen.

Schutz des Objektivs

Ein UV-Filter bringt euch kaum Vorteile bei euren Fotos. Er steigert kaum die Bildqualität oder bewirkt einen coolen Effekt. Dennoch sieht man ganz oft Fotografen die diesen Filter vor der Linse haben. Warum nur? Hinter dem Ganzen steht eine echt klasse Idee. Der UV-Filter dient als Schutz für die Linse. Denn wer schon einmal Wassertropfen oder ähnliche Verschmutzungen auf der Linse hatte, weiß wie aufwendig die Reinigung ist. Anders sieht es bei dem UV-Filter aus. Abschrauben, abwischen und fertig. Auch vor Kratzern schützt der UV-Filter die Linse.  Doch vor Stößen schützt auch der UV-Filter nicht mehr. Dafür gibt es aber die Gegenlichtblende bzw. die Streulichtblende. Wenn ich auf Veranstaltungen bin wo viele Menschen sind benutze ich selber auch einen Streulichtblende als Schutz vor Stößen. So vermeidet man, dass man mit dem Objektiv irgendwo aneckt. Denn es gibt nichts Schlimmeres als einen Kratzer in der Linse.

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Objektiv reinigen

Beim Reinigen des Objektivs sollte man einiges beachten um das Objektiv zu 100% zu reinigen und um es nicht zu beschädigen. Zu Anfang sag ich euch gleich ich halte nichts davon meine Objektive mit Isopropanol zu reinigen. Das ist mir einfach zu unsicher. Da sind mir meine Objektive einfach zu teuer für gewesen.  Ich greife lieber auf andere Mittel zurück. Trotzdem bin ich der Meinung, dass jeder seine Objektive selber reinigen kann. Man muss sie nicht extra in experten Händen geben, wenn man einige Dinge beachtet.

Grobe Verschmutzung

Bei groben Verschmutzungen, wie z.B. Staub oder Sandkörnern, solltet ihr nicht gleich mit einem Tuch anfangen zu reinigen. Das sorgt dafür das sich kleine Kratzer auf der Linse Bilden. Auch normales ab pusten reicht in diesem Fall nicht aus. Vor allem weil dadurch sich kleine Speichelspritzer auf der Linse sammeln können.  Ihr sollte bevor ihr mit einem Tuch anfangt zu reinigen euer Objektiv vorher mit einem Blasebalg ab pusten. Doch auch dies reicht in den meisten Fällen nicht mehr aus. Um die Linse eures Objektivs vollkommen von Sandkörnern zu reinigen solltet ihr auch einen Staubpinsel benutzen.

Fettige Verschmutzungen

Bei Fettigen Verschmutzungen wie z.B. Fingerabdrücken oder Regentropfen setzt ihr am besten sogenanntes Objektiv-Papier ein. Damit bekommt ihr am einfachsten auch die schlimmsten Verschmutzungen vom Objektiv. Vor allem aber bekommt ihr das Objektiv Schlieren frei sauber und braucht keine Sorgen um Kontrastverluste und Unscharfen haben.

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Neuste Systemkameras 2013

Auf der IFA dieses Jahr wurde so ziemlich alles vorgestellt was mit Technik zu tun hat. Auch die neusten Systemkameramodelle wurden gezeigt. Hersteller wie Canon, Sony und natürlich Nikon stellten ihre neusten Modelle den Besuchern vor. Der Trend geht dieses Jahr in Richtung Wlan-Kameras die ihre Bilder drahtlos auf Smartphones oder den Pc überträgt. Auch […]

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Metz mecablitz 52 AF-1 für Nikon

High-Tech mit innovativer Bedienung; Für jede moderne Kamera eine echte Erleuchtung: Der Metz mecablitz 52 AF-1 liefert dank maximaler Leitzahl 52 bei ISO 100 in allen Aufnahmesituationen reichlich Power – der horizontal und vertikal schwenkbare Reflektor sorgt dabei für eine perfekte Lichtführung. Jedes Motiv lässt sich mit Hilfe der integrierten Streuscheibe für Weitwinkelaufnahmen und der weißen Reflektorkarte professionell in Szene setzen: Der vollautomatische Motorzoom passt den Leuchtwinkel exakt der Objektivbrennweite an. Auch drahtloses Blitzen – ob im TLL- oder Servo-Betrieb – beherrscht der Metz mecablitz 52 AF-1 in Vollendung. Mit dem leistungsfähigen Autofocus-Messblitz gelingen selbst bei schwachem Licht gestochen scharfe Bilder – über das Einstell-Licht lassen sich schon vor der Aufnahme Licht und Schatten am Motiv beurteilen. Auch der Bedienkomfort kann sich sehen lassen: Als weltweit erstes Kompaktblitzgerät bietet der Metz mecablitz 52 AF-1 ein beleuchtetes und um 90 Grad drehbares Touch-Display – besonders praktisch bei Aufnahmen im Hochformat. Über die USB-Schnittstelle ist jederzeit ein kostenloses Soft ware-Update möglich. Eigenschaften: Grundausstattung Vertikaler (+90°) und horizontaler (300°) Schwenkreflektor Beleuchtbares Touch-Display mit automatischer Drehfunktion (90°) Einfaches Bedienkonzept Vollautomatischer Motorzoom für 24 – 105 mm Ausleuchtung Spot-Zoom-Modus Integrierte Weitwinkelstreuscheibe für 12 mm Ausleuchtung Ausziehbare Reflektorkarte Einstell-Licht (Dauerlicht zu Prüfung des Schattenwurfs) Integrierter Autofocus-Messblitz Blitzbereitschaft s- und Belichtungskontrollanzeige am Gerät und an der Kamera (kameraabhängig) Blitzreichweitenanzeige im LC-Display Automatische Geräteabschaltung Metallf

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