Das Speichermedium unserer Zeit

Eine SD-Karte für eine Systemkamera.

Eigentlich wollte ich nur allgemein etwas zu verschiedenen Speicherkartentypen schreiben, aber dann fiel mir auf, dass die SD-Karte die heutige CD ist. Das liegt wohl auch daran, dass Systemkameras, anders als Spiegelreflexkameras, die SD-Karte als Standard-Speichermedium angenommen haben.

Die SD-Karte kann man heute schon als die CD/Kassette des heutigen Zeitalters bezeichnen. Die SD-Karte und der USB-Stick haben die CD/DVD in vielen Bereichen ganz schön unter Druck gesetzt. Die Vorteile liegen aber auch klar auf der Hand. Wer heutzutage seine Daten mobil machen will, greift lieber auf einen wiederverwendbaren USB-Stick oder auf eine SD-Karte zurück. Sie sind klein, leicht und preiswert. Die Speicherkapazitäten übersteigen bei weitem das, was eine CD oder DVD kann. Momentan liegen die Grenzen bei 128GB bei den SD-Karten sowie bei 64GB beim USB-Stick. Eine normale CD kann 700MB, also 0,7GB. Das sind natürlich Welten zwischen diesen Speichermedien. Im Bereich der Unterhaltungsmedien ist der USB-Stick und die SD-Karte sehr gut integriert. Es gibt kaum noch Geräte, an denen man keine Schnittstelle für diese Speichermedien findet. Ich selbst habe die CD/DVD nur noch selten in Betrieb. Dabei handelt es zumeist um meine Lieblingsfilme, die ich in einem Geschäft gekauft habe. Denn dank den Online-Videotheken brauche ich auch beim Filme gucken kein CD-Laufwerk mehr. Auch im Auto wich mein altes CD-Radio einem neuen, modernen Radio mit SD-Kartenleser. Es ist ja auch unheimlich praktisch, seine komplette Musiksammlung auf einer 32GB SD-Karte dabei zu haben.  😉

So, aber was hat die SD-Karte mit einer Systemkamera zu tun und warum widme ich eine ganze Seite diesem Thema SD-Karte? Ganz einfach, SD-Karten sind aus dem Bereich der digitalen Fotografie nicht mehr wegzudenken. Es gibt kaum noch Modelle, die ein anderes Speicherkartenmedium benutzen. Sie sind ja auch unheimlich praktisch. Durch ihre geringe Bauart spart der Hersteller an Platz und wir an Geld und Gewicht. Und was gibt es schöneres, als seine Karte aus der Kamera zu nehmen und direkt auf dem Fernseher oder Laptop die Bilder zu haben. Ohne das blöde Kabel zum Überspielen der Bilder suchen zu müssen.

Wenn ihr euch jetzt fragt: „Wie, der Typ hat einen Kartenleser am Fernseher integriert?“ Nein, das habe ich nicht. Ich habe einfach einen externen SD-Kartenleser an meinen Fernseher über die normalen USB-Eingänge angeschlossen und kann somit meine SD-Karte und den Fernseher verbinden. Ja, auch ich habe lange gebraucht, um zu begreifen, dass das funktioniert. 😉

Unterschiede von SD Karten

Wenn man online nach SD-Karten sucht, stellt man schnell fest, es muss Unterschiede bei den SD-Karten geben, denn der Preis reicht von ein paar Euro bis hin zu schnell mal an die hundert Euro. Aber wo liegen diese Unterschiede? Ich erkläre es euch. 😉 Mal abgesehen von dem Speicherplatz-Angebot sind die Lese- und Schreibgeschwindigkeiten einer SD-Karte genauso wichtig. Was bringt euch eine Karte mit viel Speicherplatz, wenn die Kamera ewig braucht, um die geschossenen Fotos darauf abzuspeichern? Nichts, außer blanken Nerven. Man sollte schon darauf achten, nicht die langsamste Speicherkarte zu kaufen. Wer jetzt nicht gerade nur den Finger auf dem Auslöser hat, bei dem sind die schnellsten Karten etwas zu überproportional. Die gesunde Mitte ist hier der richtige Weg und schont den Geldbeutel. Aber es sei auch gesagt, dass man mit den schnellsten Karten die Bilder am schnellsten auf dem PC hat. 😉 Aber Vorsicht! Achte darauf, welche Speicherkartengröße und welchen Speicherkartentyp (SD oder SDHC) eure Kamera unterstützt. Denn sonst kann es angehen, dass die Kamera die SD-Karte nicht erkennt.

Worauf man achten sollte:SD-Speicherkarten

  • Speicherkarten Größe
  • Lesegeschwindigkeit
  • Schreibgeschwindigkeit
  • Speichertyp SD oder SDHC
  • Kompatibilität mit den eigenen Geräten bzw. der Kamera

Micro-SD – Der kleine Bruder

Die Micro-SD-Karte fasziniert mich immer mehr. Sie ist noch kleiner als eine SD-Karte, kann aber fast soviel wie ihr großer Bruder. Die Baugröße ist dabei aber um ein weites kleiner. Im Handybereich sehr verbreitet, ist die Mirco-SD nur dort anzutreffen. Kein Wunder, denn welches gleich große Speichermedium schafft denn sonst so eine Leistung? Ob es dieser Kartentyp bald auch in den Kamerabereich schafft, bleibt abzuwarten. Ich denke, in dem Bereich der Slim-Kameras werden wir diese Karte bestimmt bald antreffen.